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Weideschlachtung und Hofschlachtung in Österreich

Tierwohl bis zum letzten Weg
Hofschlachtung in Österreich:
weniger Transport, weniger Stress

Was Hofschlachtung, Schlachtung am Herkunftsbetrieb und Weideschlachtung unterscheidet – und wie Bio-Betriebe auf nahgenuss möglichst kurze, ruhige Wege ermöglichen.

Für viele bewusste Konsument:innen gehört eine artgerechte Tierhaltung zu den wichtigsten Kriterien beim Fleischeinkauf. Tierwohl endet jedoch nicht am letzten Haltungstag: Auch Verladen, Transport, Wartezeit und Schlachtung beeinflussen das Wohlbefinden der Tiere.

Eine Schlachtung direkt am Herkunftsbetrieb kann Transportstress vermeiden. Sie ist in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen möglich. In diesem Beitrag erklären wir die aktuelle Rechtslage, die verschiedenen Verfahren und wie nahgenuss-Betriebe mit diesem sensiblen Thema umgehen.

Begriffe im Überblick

Hofschlachtung ist nicht gleich Weideschlachtung

Hofeigener Schlachtraum

Der Betrieb verfügt über einen behördlich zugelassenen Schlacht- und Verarbeitungsraum. Das Tier bleibt am Hof und wird dort vollständig geschlachtet beziehungsweise verarbeitet.

Schlachtung am Herkunftsbetrieb

Das Tier wird am Herkunftsbetrieb betäubt und entblutet. Eine zugelassene mobile Einheit bringt den Schlachtkörper anschließend zur weiteren Verarbeitung in den verbundenen Schlachthof.

Weideschlachtung

Dabei wird ein Tier direkt auf der Weide betäubt und entblutet. Dieses Verfahren ist nicht mit der regulären teilmobilen Schlachtung gleichzusetzen und darf in Österreich nicht ohne besondere rechtliche Voraussetzungen und behördliche Bewilligungen durchgeführt werden.

Ist Hofschlachtung in Österreich erlaubt?

Ja. Ein behördlich zugelassener Schlachtraum direkt am Hof war bereits früher möglich. Seit dem 9. September 2021 erlaubt die europäische Rechtslage zusätzlich die teilmobile Schlachtung bestimmter Tiere am Herkunftsbetrieb – ohne dass jeder Hof einen eigenen vollständigen Schlachtraum errichten muss.

Nach den derzeitigen Vorgaben können bei einem Schlachtvorgang am Herkunftsbetrieb bis zu drei Hausrinder, sechs Hausschweine oder drei als Haustiere gehaltene Einhufer geschlachtet werden. Für Schafe und Ziegen gilt diese spezielle EU-Regelung derzeit nicht. Maßgeblich sind immer die behördliche Genehmigung und die aktuellen veterinär-, lebensmittel- und tierschutzrechtlichen Vorgaben.

Wichtige Voraussetzungen

Der Herkunftsbetrieb und das Verfahren benötigen die erforderlichen behördlichen Genehmigungen.
Die mobile Einheit muss Teil eines zugelassenen Schlachthofs sein.
Die amtliche Schlachttieruntersuchung und veterinärbehördliche Begleitung müssen sichergestellt sein.
Betäubung, Entblutung, Hygiene und Transport zum Schlachthof müssen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Quelle und weiterführende Informationen: Österreichisches Gesundheitsministerium – Schlachtung am Herkunftsbetrieb.

Teilmobiles Verfahren

So kann die Schlachtung am Herkunftsbetrieb ablaufen

01

Vorbereitung und Untersuchung

Tier, Betrieb, mobile Einheit und Schlachtablauf erfüllen die genehmigten Voraussetzungen. Vor der Schlachtung erfolgt die vorgeschriebene Untersuchung.

02

Betäubung in vertrauter Umgebung

Das Tier muss nicht verladen und lebend transportiert werden. Die fachgerechte Betäubung erfolgt am genehmigten Ort des Herkunftsbetriebs.

03

Entblutung und hygienischer Transport

Die Entblutung und Aufnahme in die mobile Einheit erfolgen nach den genehmigten Hygiene- und Tierschutzvorgaben.

04

Verarbeitung im zugelassenen Schlachthof

Der Schlachtkörper wird innerhalb der vorgeschriebenen Abläufe zum verbundenen Schlachthof gebracht und dort untersucht, zerlegt, gekühlt und verarbeitet.

Wie schlachten die Bio-Betriebe auf nahgenuss?

Viele Partnerbetriebe auf nahgenuss sind kleine Höfe, die nur wenige Tiere pro Jahr vermarkten. Nicht jeder Hof kann einen eigenen zugelassenen Schlacht- und Verarbeitungsraum wirtschaftlich betreiben. Häufig arbeiten die Betriebe deshalb mit einer regionalen Fleischerei, einem nahe gelegenen Schlachthof oder einem anderen landwirtschaftlichen Betrieb mit geeigneter Infrastruktur zusammen.

Um Stress zu reduzieren, werden Tiere möglichst ruhig an das Verladen gewöhnt, Wege kurz gehalten und Transporte persönlich begleitet. Einige Partnerbetriebe schlachten direkt am eigenen Hof oder nutzen – sofern genehmigt und verfügbar – ein teilmobiles Verfahren. Die konkrete Vorgehensweise ist vom Betrieb und von der Tierart abhängig.

Aktuelle Informationen findest du im jeweiligen Hofprofil. Wenn dir die Schlachtmethode besonders wichtig ist, frage bitte vor der Bestellung direkt beim Betrieb nach.

Höfe mit eigenem Schlacht- und Verarbeitungsraum

Folgende nahgenuss-Betriebe wurden beim letzten redaktionellen Abgleich mit einer Schlachtung beziehungsweise Verarbeitung direkt am Hof geführt.

Listenstand: 17. August 2025. Betriebliche Abläufe können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Angaben im Hofprofil.

Sonderfall: landwirtschaftlich gehaltenes Wild

Für Farmwild gelten eigene Vorschriften. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann der Kugelschuss auf der Weide zulässig sein. Dadurch können die Tiere in ihrer vertrauten Herde und Umgebung bleiben. Die anschließende Untersuchung, hygienische Behandlung und Verarbeitung sind weiterhin streng geregelt.

Farmwild-Betriebe aus der bisherigen Liste:

Weideschlachthaus am Labonca Biohof als Beispiel für hofnahe Schlachtung

Ein Vorreiter für hofnahe Schlachtung: der Labonca Biohof.

Hofnahe Schlachtung weiterentwickeln

Initiativen, Landwirtschaft, Fleischereien und Behörden arbeiten daran, praxistaugliche Lösungen für kurze Wege und möglichst stressarme Abläufe zu etablieren. Ein Beispiel aus der Steiermark ist die Initiative Stressfrei Schlachten.

Kaufe dort, wo du nachfragen kannst

Auf nahgenuss lernst du die Menschen hinter den Lebensmitteln kennen. Informiere dich im Hofprofil oder frage den Betrieb direkt, wie Haltung, Transport und Schlachtung organisiert sind.

Bio-Fleisch direkt vom Hof entdecken

Kommentare (25)

Annette Brandl

2. April 2019 um 20:58 Uhr

Mein Schwiegersohn Mario Wallner aus Kleinzell in Niederösterreich und meine Tochter Anna-Maria bewirtschaften einen Biobauernhof mit Mutterkuhhaltung. Auch sie kämpfen für eine stressfreie Schlachtung.
Mein Schwiegersohn ist ausgebildeter Metzger, hat lange in diesem Beruf beim Fleischhauet Fink in Hainfeld in NO gearbeitet. Jetz ist er hauptberuflich Biobauer mit Leib und Seele. Ihm wäre eine Weideschlachtung sehr wichtig.
Ich wünsche viel Glück und Einsicht um das Wohl der Tiere bei unseren Beamten, Ideen, die zum Wohl der Tiere gäbe es schon.
LG Annette Brandl

Annette Brandl

2. April 2019 um 21:34 Uhr

Wir sollten eine Petition starten.

Isabella Auberger

6. August 2019 um 15:48 Uhr

Als Beispiel kann ich euch die Initiative für eine stressfreie Hofschlachtung nennen. Es wäre schön, wenn mehr Landwirte an einem Strang ziehen und so etwas erreichen können.

https://www.stressfrei.st/

FRANZ SCHRENK

8. Oktober 2019 um 19:28 Uhr

Leider ist eine Weideschlachtung bei uns nicht möglich. Hofschlachtung aufgrund der kleinen Stückzahl unrentabel. Wir haben aber glücklicherweise einen sehr guten Biofleischer in zumutbarer Nähe der Transport wird von mir persönlich durchgeführt und finde das auch sehr wichtig. Nach dem Transport bleibt das Tier noch eine Nacht im Stall beim Fleischer und wird am nächsten Tag geschlachtet. So sind die Stresshormone sicher abgebaut für mich eine akzeptable Lösung.

Heidemarie Antreich

11. Oktober 2019 um 10:01 Uhr

Ich habe einen Vorschlag, in Vorarlberg gibt es einen Fleischhauer der ein mobiles Schlacht -Auto hat. Mit dem fährt er von Hof zu Hof. Würde vielleicht einer der Bio Bauer sich das als 2. Standbein schaffen, wäre vielen Landwirten geholfen. Wäre doch mal eine Idee.
Liebe

Schlager Richard

20. November 2019 um 18:55 Uhr

Der "Fahrende Schlachthof"  Herbert Schwaiger ist patentiert
http://members.aon.at/mss/

D. Mitterbaur

20. Dezember 2019 um 20:10 Uhr

Mittlerweile esse ich gar kein Rindfleisch mehr, aber wenn schon Fleisch, dann bitte kein unnötiges Leid der Tiere, d.h. Transport und Schlachtung in Großschlachthöfen (gibt eh einen aufgedeckten Skandal nach dem anderen) ist klar abzulehnen. Tiere sind Lebewesen! Mit Fleischkonsum unterstütze ich dieses Vorhaben nicht, aber mit meinem Gewissen.

bodenmüller

22. März 2021 um 12:58 Uhr

war früher metzger und auch notschlachter.für mich ist weide schlachtung.unmöglich.die tiere die das ansehen müssen ist es wie mord.auch tiere haben eine seele.vom gesetz her dürfte das nicht erlaubt sein.denn eine tötung und schlachtung mus in zeitlichem engen zusammenhang stehen.als tierartzt würde ich das tier nicht abstempeln.eine weide schlachtung ist immer ein not schlachtung.das fleisch verliert schnell an qualität.

Meli

15. Mai 2021 um 13:00 Uhr

Hofschlachtung und Weideschlachtung sollte endlich eine Grundvoraussetzung werden, um überhaupt Tiere zu Tötungszwecken halten zu dürfen!
Ich hoffe sehr, dass dies irgendwann einmal im Gesetz verankert wird, denn aus zoologischer und veterinärmed. Sicht ist alles Andere ganz einfach eine Qual für die Tiere. Selbst der Metzger nebenan stresst die Tiere unnötig, so sehr das natürlich den gängigen Massentransporten in Massenschlachthöfe vorzuziehen ist!

Wer seine Tiere liebt, fährt sie nicht weg zum Schlachter und lässt sie schon gar nicht in die gängigen großen Schlachthöfe fahren - besonders Letzteres ist einfach das Schlimmste, das man einem Lebewesen antun kann. Zig Studien belegen das.

Wer also auf Fleisch nicht verzichten möchte, sollte wenigstens darauf Rücksicht nehmen und das Tierleid nicht verdrängen.

Josef Danzl

17. Mai 2021 um 21:44 Uhr

Milliarden von Mitmenschen auf unserem Planeten hungern, sind unterernährt und viele verhungern. Das passt jetzt nicht ganz zum Thema aber wie dankbar können wir sein, dass wir zu der 10% gehören die wählen können was sie essen und geniessen.
Danke an alle meine Bio NatUrGenussFreunde! Ihr motiviert uns Bauern mit Freude weiterzukämpfen für Gesetzesänderung bzgl. Weideschlachtung. Mehr Tierwohl ist auch Menschwohl. ...

Albert Fuetsch

3. November 2021 um 00:37 Uhr

Feld- oder Hofschlachtung, es gibt kein
Argument dagegen, z.B. Tierwohl, Sicherheit für Mensch und Tier, Fleischqualität etc.

Gerhard Willi

6. März 2022 um 02:01 Uhr

Bei landwirtschaftlicher Haltung von Wild ist meines Wissens der "Weideschuß" erlaubt. Warum nicht auch bei großen und kleinen Wiederkäuern??Tiertransporte sind für unsere Nutztierpartner immer mit enorm viel Stress verbunden, was sich in ungesundem "Stresshormonfleisch" niederschlägt.Scheinbar ist hier die mächtige und profitorientierte "Großschlachthauslobby" neben einer zauderhaften Politik das grundsätzliche Problem hier endlich aktiv etwas für echtes Tierwohl auch beim letzten Gang auf die "himmlischen Weiden" positiv zu verändern ...??

Mag. Christine Steger

2. April 2022 um 12:34 Uhr

Ich würde gerne jemand, der sich intensiv mit stressfreier Schlachtung befasst und diesem zum Durchbruch verhilft fördern und sich nicht scheut, die in dieser Angelegenheit lahme Ministerin rasch und nachdrücklich davon zu überzeugen, daß Hof- und Weideschlachtung gesetzlich verankert wird. Diese natürlich mit den nötigen Auflagen. Zum Glück sind die Steirer schon Vorreiter und haben einiges dafür getan und geschafft. In allen Bundesländern ist das wünschenswert.

Susanne

13. Mai 2022 um 11:36 Uhr

Das finde ich super, da die Tiere, diesen Wahnsinn nicht mehr erleiden müssen, damit bekommt man die Tiere auch von der Straße, es sollte generell so gemacht werden um das wohl der Tiere.
Ja und uns genauso , wenn Tiere unter Stress stehen dann ist das genau so schlecht für uns. , hoffe das es endlich ankommt und mehr Bauern es fordern damit ist viel geschafft. Lg. Susanne

haas

1. November 2022 um 00:33 Uhr

Es ist einfach ein Wahnsinn Tiere von der Weide zu fangen und zum Schlächter bringen.Es ginge ganz einfach im Fressgitter fangen und mit Schussapparat schiessen das tier frisst gemütlich hat keinen stress und keine Angst. Das ist für mich Tierwohl es ist hier geboren hat wunderbar gelebt und darf auch wunderbar ohne stress sterben.Warum kann man nicht mal was gutes tun für unsere Tiere haben die das nicht verdient.Sie bringen bald alle noch kleinen Bauern dazu scheiss drauf zu sagen dann werma schaun wer noch etwas pflegt aus Liebe rund ums Haus.Es ginge alles sonst ohne Probleme ausbluten schnell in Schlachtbetrieb.Mich hätte fast mal ein grosser Stier überrannt da vergeht dir das Lachen. Unsere tollen Spezialisten die das bestimmen sollen mal versuchen ein Tier zu fangen das das ganze Leben sich frei bewegen durfte.Die haben doch von der Praxis keine Ahnung.Wenn sie so weitermachen haben sie bald einen Hobbybauern weniger.Weil mich könnens bald kreuzweise..Sie verderben einem die ganze Freude an der Landwirtschaft.Die werden sich alle noch anschaun. Wo bleiben eigentlich unsere Vertreter der Bauern. Keiner setzt Hausverstand ein.In Deutschland sind sie um einiges vernünftiger und Praxisbezogener.Aber jeder will gutes stressfreies Fleisch essen aber wie soll das gehen bei dieser Hetzerei der Tiere. LG conny

conny

1. November 2022 um 11:27 Uhr

Ja alle wollen stressfreies Fleisch und das die Tiere in Ruhe sterben können.Aber zeigt mir mal einen Fleischhauer der den halben Tag Zeit hat so ein Tier zu verladen das ein ganzes Leben nur Natur und Ruhe ohne Stress gewöhnt war. Nach kurzer Zeit verliert der Transportermann seine Nerven das Tier wird gehetzt geschlagen in die ENGE getrieben das ist mit Sicherheit stressfrei.Wer das noch nie mitgemacht hat dürfte sich darüber eigentlich gar nicht äußern.Der hat keine Ahnung von der Praxis.Ich arbeite schon 30 Jahre mit diesen liebevollen Tieren aber was unsere Paragrafen damit zerstören und diesen Tieren antun ist unbeschreiblich.Viel Freiheit für Tiere wunderschönes Leben aber keiner macht sich Gedanken das man so ein Tier wieder mal fangen muss obwohl sie zahm und liebevoll sehr anhänglich sind. Aber sie verspüren wir wollen sie wegbringen von ihrer Familie das geht gar nicht da können sie Bestien werden Kräfte entwickeln von denen man nur träumen kann.Sie kämpfen um ihre Freiheit.Jeder alte Mensch möchte im Kreise seiner Familie sterben es gibt nichts schöneres.Aber einem Tier ist das nicht vergönnt das ist unser Tierwohl wir haben ja soviel übrig für sie.Nur hetzen und stressen wenn sie doch in Ruhe ohne Stress sterben könnten.Aber nur reden davon bringt nichts.Sie werden uns das mal heimzahlen hoffentlich erwischt es dann die Richtigen. Das ist ihnen ganz egal wie kleineren damit zurecht kommen sie wollen sowieso alle ausmerzen dann schauts bald so aus wie in Tschechien dann könnt ihr den Tourismus aber auch bald vergessen wenn keiner mehr was pflegt.Nur Schikanen für die Arbeiten die man immer gerne gemacht.Wie soll das noch Freude machen.Leider keine mehr.Es ist schon so oft was passiert beim verladen aber ist ja alles nicht wahr.So ein feiner Hansl soll sich mal dazustellen da würde ihm bald die Laune vergehen.Keine Ahnung von Praxis nur gscheit reden das hilft uns undganz besonders den Tieren nicht die haben was besseres verdient sie erhalten uns immer noch am Leben.
lg conny

Günther Karl

8. Jänner 2023 um 17:23 Uhr

Eigentlich sollte die Hausschlachtung oder Weideschlachtung heute kein Thema mehr sein. Aber eine unfähige Politik ist nicht in der Lage unseren "Nutztieren" ein angst- und stressfreies, ein würdiges Ende zuzugestehen. Wegsehen und ein Kniefall Richtung diverser Lobbyisten ist eben einfacher. Empfehlung an alle, auch an die Metzger die meinen eine Weideschlachtung ist eine Notschlachtung, einmal www.Uria.de eingeben, damit wäre alles gesagt.

Albert F.

30. Juni 2023 um 16:41 Uhr

Hof- und Feldschlachtung muss sofort umgesetzt werden ! Wenn Tiere gefangen. geschlagen und mit
E-Schockgeräten in die Schlachthöfe geprügelt werden, dann sind das absolute Folterschlachtungen
und absolut abzulehnen,
Solch unqualifizierte Behauptungen - wie z.B. es gehe um die Hygiene, eine Schlachtung 7auf der grünen Wiese in der gewohnten Umgebung ist in jedem Fall viel hygienischer als auf den blutgetränkten Böden vieler Schlachthöfe !!!

Andrea Heinrich-Ronacher

13. Juli 2023 um 08:47 Uhr

Danke an alle die eine Hof-oder weideschlachtung in ihrem Betrieb anbieten!
So ist es auch für mich möglich ab und zu Fleisch zu konsumieren, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Die Qualität ist einfach unbeschreiblich! ?

Manfred Forthofer

22. August 2023 um 04:10 Uhr

Seit wir in die Mutterkuh Haltung eingestiegen sind, war unser Wunsch, dass unsere Tiere bis zum Lebensende ein nicht nur gesundes, sondern auch gutes Leben auf unseren Bauernhof haben sollen. Wir wollen, wenn der Tag gekommen ist, dass die Tiere plötzlich und unerwartet von uns gehen. Wir hatten Hoffnung, dass die Politik einlenkt bzw. Lösungen schafft, um den Wunsch von uns Bauern und der Gesellschaft nach mehr Tierwohl auch umsetzbar macht. Da sich die Möglichkeit nicht wirklich entwickelt, stand irgendwann fest wir bauen einen Schlacht- Verarbeitung bzw. Kühlräume. Natürlich ist der Grad schmal als kleiner Betrieb 8 bis 13 Tiere zur Schlachtung im Jahr (Wasserbüffel) Betriebswirtschaftlich. Und durch den bürokratisch aufwand eine hohe Herausforderung. Irgendwie schwebt trotz alledem das wir den gefühlt guten und für uns richtigen Weg gehen, die Sorge werden unsere Produkte auch von den Mitmenschen angenommen. Lässt sich ein etwas höherpreisiges Produkt verkaufen oder bleibt man eventuell auch darauf sitzen. Doch dann bekommst man so tolle Kommentare und Bewertungen. Das schöpft Kraft und Mut. Ich sage einfach Danke an das Nahgenuss Team und ganz besonders an die Kunden die sowas erst Möglich machen.

Sieberer Manfred

24. Februar 2025 um 09:49 Uhr

Wir schlachten mobil gewerblich für sehr viele Bauern, Metzger, Direktvermarkter in der erlaubten 2 h Begrenzung, mit mobilen Schlachtfahrzeugen.Info dazu findet man unter fleischakademie-sieberer.cc oder sieberer.cc

Heinz Gerold

8. November 2025 um 18:29 Uhr

Ich möchte auch an Betrieb schlachten und das Fleisch verkaufen dürfen.Schlachte nur nach Mondfasern.Da die Qualität ernorm besser wird.
Wenn jemand eine lösung hat Bitte Mir auch bescheid geben würde mich auch Finanziel beteiligen. DANKE
MfGheinzGerold!

Konstanze

21. März 2026 um 08:51 Uhr

"Wer seine Tiere liebt, fährt sie nicht weg zum Schlachter" Meli

Wer seine Tiere liebt, der lässt sie leben.

Andreas Jenewein

25. März 2026 um 01:14 Uhr

Wer von den Leuten hier, die jammern, dass Hofschlachtungen nicht mehr erlaubt sind, hat 1994 für den EU-Irrsinn gestimmt? Jene dürfen also nicht lamentieren. Das Problem mit den Hofschlachtungen ist wie generell auch in anderen Bereichen mit von der EU (!) vorgegebenen sogenannten Hygienrichtlinien erst verursacht worden.

nahgenuss

25. März 2026 um 07:38 Uhr

Hallo Andreas,

Ganz so einfach ist es nicht. Die Regeln zu Schlachtungen stammen zwar oft aus EU-Vorgaben, werden aber von den einzelnen Ländern umgesetzt – und dabei teilweise sogar strenger ausgelegt, als es Brüssel verlangt. Außerdem ging es bei vielen dieser Vorschriften ursprünglich um Lebensmittelsicherheit und Seuchenschutz, nicht darum, kleine Betriebe gezielt zu benachteiligen.

Und: 1994 wurde nicht über einzelne Hygieneregeln abgestimmt, sondern über den EU-Beitritt als Gesamtpaket. Daraus heute abzuleiten, wer „jammern darf“ und wer nicht, greift zu kurz.

Die eigentliche Diskussion sollte eher sein, wie man regionale, tiergerechte Schlachtungen wieder besser ermöglicht – ohne dabei Hygiene und Verbraucherschutz zu vernachlässigen.

Liebe Grüße,
Das Team von nahgenuss

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